| Farbe, Liebe und Phantasie sind drei Grundpfeilen der mannigfachen Kunst Aschraf Geibatovs. Die Bilder, die auf dieser Jubiläumsausstellung präsentiert werden, sind nur ein Teil seiner vieljähirigen schöpferischen Arbeit. Er wurde in Baku geboren, zum Künstler hatte er sich aber in Moskau herausgebildet, wo er lange wohnte und arbeitete, indem er sich während seines Lehrgangs bei den Moskauer Monumentalkünstlem russische Kultur aneignete.
Seiner Hand gehören sowohl die monumentalen Wandbilder, als auch Illustrationen zu den Gedichten orientalischer Autoren sowie zu den anderen Werken der Weltliteratur. Nach seinen Entwürfen wurden die Teppiche in Katmandu (Nepal) hergestellt. Als Grafiker ist er ein Virtuos der Linie, und er schafft Hunderte von auserlesenen Zeichnungen. Auch die Malerei beherrscht er meisterhaft Porträt, Landschaft, Stilleben.
Der Künstler reist viel und durch diese Reisen wirken sich bei seinen Landschaftszyklen
aus denen von Paris, Luxemburg, Spanien, Italien, Indien und Ägypten. Mit großer Liebe gemalt sind die der Türkei und Israel gewidmeten Bilder, die ihm sehr nahe sind. Doch das Hauptthema seiner Kunst ist Aserbeidschan, dessen Menschen, Natur, Folklore und von alledem eingeflösste Motive. Seiner Begabung vereint wunderbar Orient und Okzident.
Ich glaube, dass A. Geibatov uns wahrhaftig ein Beispiel liefert, wie ein Künstler, während er die nationalen Grenzen überschreitet, zu einem wahren Intemationalkünstler wird, zu einem Weltbürger. Aserbeidschan, Russland, Türkei, Israel und Deutschland sind die Länder, die ihm meist am Herzen liegen. Jedes dieser Länder Kultur, Geschichte, Literatur und Kunst sind erhebliche Bestandteile seines eigenartigen Werkes. | |||||
| Regina Krasivskaja Weiter | ![]() | ||||